Am falschen Ende sparen

Wäsche waschen ist eigentlich die einfachste Sache der Welt. Wäsche trocknen auch. Doch gerade Energiesparer machen hier häufig einen Fehler, der sie am Ende teuer zu stehen kommt. Wir zeigen, auf was Sie achten sollten - und wie Sie wirklich beim Waschen und Trocknen Energie sparen.

Wer seine Wäsche in der Waschmaschine nur auf der niedrigsten Stufe schleudert, um seinen Energieverbrauch zu senken, macht einen großen Fehler. Denn frischgewaschene Wäsche gibt bis zu drei bis vier Liter Verdunstungswasser an die Umgebung ab.


Bis zu 30 Prozent Feuchtigkeitsanstieg in Räumen

Das ist gerade im Winter, wenn man die Wäsche in der Wohnung trocknet, keine gute Idee. Denn eine Ladung Wäsche kann die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen um bis zu 30 Prozent erhöhen. Dadurch erhöht sich auch die Gefahr der Schimmelbildung.

Um dieser entgegenzuwirken, heizen viele kräftig ein und verbrauchen so mehr Energie. Das „Forum Waschen“ rät deshalb, Wäsche je nach Textilart immer auf höchstmöglicher Stufe zu schleudern und sie dann so trocken wie möglich aufzuhängen.


Energieeffizienter Trockner besser als Trocknen in beheizten Räumen

Wer die Wäsche nicht draußen aufhängen kann, sollte seine feuchte Kleidung in einem gut gelüfteten und unbeheizten Raum aufhängen. Ein energieeffizienter Wäschetrockner sei außerdem sparsamer als das Trocknen in beheizten Räumen.

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